Geheimrezepte für kranke Kinder: Das hilft gegen Durchfall, Fieber und Schnupfen!
Durchfall, Fieber oder Schnupfen - ein krankes Kind zu Hause zu haben, ist für uns Eltern schon schlimm genug. Häufig aber verweigern die kleinen Patienten dann auch noch die Nahrung. Doch kranke Kinder dürfen Sie nicht zum Essen drängen.
Gesunde Ernährung für kranke Kinder
Wenn Ihr Kind krank ist und sich zudem weigert, zu essen, gilt für Sie als Eltern eines: drängen Sie es nicht. Denn im Gegensatz zu vielen Erwachsenen können Kinder in der Regel noch gut auf ihren Körper hören. Und der signalisiert gerade nun einmal: Bitte gib mir keine Nahrung. Der Grund dafür: Nahrungsaufnahme würde den Stoffwechsel belasten. Der kindliche Organismus ist aber mit der Abwehr der Krankheitserreger beschäftigt und kann eine solche Doppelbelastung nicht gebrauchen. Gerade bei Fieber oder Durchfall bei Kindern gilt: Viel trinken! Und machen Sie sich keine Sorgen: Ein normalerweise gesundes Kind hat genügend Reserven, um ein bis zwei Tage ohne Nahrung zu überstehen.
Mit diesen Speisen wird Ihr Kind schneller wieder gesund!
Die Ernährungsvorschläge sind für Kinder ab ca. zwölf Monaten geeignet (Breie, Karottensuppe, geschlagene Banane sowie geriebener Apfel bereits ab dem siebtem Lebensmonat).
Erkrankung | Was Sie anbieten können und warum |
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Fieber senken |
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Erkältung, Husten und Schnupfen |
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Halsschmerzen |
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Magen-Darm- Beschwerden |
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Egal ob Fieber, Durchfall oder Schnupfen: So schmeckt Ihrem Kind das Essen!
Irgendwann kommt der Zeitpunkt, da fragt jedes kranke Kind wieder nach Essen, bevorzugt nach seinem Lieblingsessen. Dann wissen Sie, dass Ihr Kind auf dem Weg der Besserung ist. Sie können ihm dann die ersten Mahlzeiten besonders gestalten:
- Erfüllen Sie, wenn möglich, die Essenswünsche Ihres Kindes. Das sollte zumindest für die ersten zwei oder drei Mahlzeiten gelten. Wenn es sich danach dann aber nur noch Speisen wünscht, die für Sie inakzeptabel sind, dann sollten Sie zwei oder drei Gerichte vorschlagen, aus denen es sich eines aussuchen darf.
- Bereiten Sie kleine Portionen zu. Große Mengen würden Ihr Kind überfordern. Die Folge kann sein, dass es dann erneut die Nahrung verweigert.
- Das Auge ist mit. Eine nette Dekoration des Essens wirkt auch schon bei Kindern appetitanregend. So können Sie, wenn es Brei gibt, den Tellerrand mit Puderzucker oder Kakaopulver bestäuben. Gibt es Tee? Dann stecken Sie auf den Tassenrand eine Scheibe Zitrone oder Orange. Wählen Sie Bioobst, damit die Schale schadstofffrei ist. Wenn Ihr Kind Obst essen mag, können Sie einen Zauberapfel servieren. Dazu entfernen Sie mit einem Ausstecher das Kerngehäuse. Den Apfel schneiden Sie dann auf halber Höhe in Zackenform ein, so dass sich das Ober- vom Unterteil entfernen lässt.
- Vermeiden Sie schwere und fettige Speisen. Auch sollte es nicht zu viel Eiweiß geben. Sonst wird der Stoffwechsel Ihres Kindes zu stark belastet. Bieten Sie stattdessen leichte und vitaminreiche Kost an. Suppen oder breiige Speisen aus Obst und Gemüse eignen sich besonders gut und sind außerdem gesund!
- Legen Sie Brei auf Vorrat. Wenn Ihr Kind gern Brei ist, sollten Sie immer eine Packung Babyfertigbrei zu Hause haben – für den Fall, dass Ihr Kind krank wird. Dafür darf es dann auch ruhig eine „süße“ Geschmacksrichtung wie Schokolade sein – immerhin bekommt Ihr Kind diesen Brei nur in einer Ausnahmesituation. Ich bin der Meinung, besser, es isst ein oder zwei Mahlzeiten von diesem süßen Brei, bevor es noch mehr Essen verweigert. Bei Schluck- und Kaubeschwerden, zum Beispiel bei der Hand-Mund-Fuß-Krankheit, können Babygläschen eine Alternative sein. Wählen Sie dann die Anfangsgläschen ohne Stückchen.
- Leisten Sie Ihrem Kind beim Essen Gesellschaft. Zusammen mit Mama oder Papa rutscht die Krankenkost besser. Vielleicht sucht Ihr Kind Ihre Nähe, indem es signalisiert, dass es gefüttert werden möchte? Tun Sie ihm diesen Gefallen!